Kategorien
Character Design Digitale Kunst Sculpting Videos

Sculpting mit Nomad Sculpt

Die App Nomad Sculpt (für 14,99 € App Store) ist noch ein relativ neues Programm und ermöglicht das Sculpting auf dem iPad. Was eigentlich nur am Computer möglich war, ist jetzt am Tablett machbar. ZBrush ist der eigentliche Industriestandard, was Sucplting auf dem Computer betrifft. Blender kann es zwar nicht ganz so gut, ist dafür gratis.

Jemand hat Nomad Sculpt auf Twitter empfohlen und so bin ich zufällig darauf gestoßen. Noch nie hatte ich so schnell Zugang zum Sculpten. Weil sonst muss ich den Computer einschalten, das Grafiktablett einschalten und hoffen dass sich an der Konfiguration nichts geändert hat. Frei bewegen kann man sich dann auch nicht mehr.

Mit dem iPad ist man mobil und flexibel. Es hat zwar nicht die selbe Qualität, wie auf dem PC. Dafür weiß man diese Freiheiten zu schätzen.
Die Objekte lassen sich auch exportieren. So kann man diese am Computer importieren und weiter bearbeiten.

Das hier sind meine ersten Versuche:

Nomad 03

Leider kann die App keine Bilder rendern. Also neue berechnen, was ein wenig Zeit in Anspruch nehmen würde. Damit wird Licht und Schatten, sowie Reflektionen vom Objekt besser dargestellt.

Demzufolge habe ich vom ganzen Prozess Screenshots angefertigt und daraus ein YouTube Video hergestellt. Der ganze Entstehungsprozess hat am iPad stattgefunden.

Fazit:

Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann solltet ihr diese App mal ausprobieren. So ein mächtiges Werkzeug in so einem kleinen Gerät ist ein technisches Wunder.

Doch bevor ihr es kauft, solltet ihr über forger auch bescheid wissen. Diese Funktionen sind um einiges umfangreicher.

Hier geht es zum forger Blog

Kategorien
Character Design

Erste Schritte

männlicher Schädel

vom 2d entwurf bis zum fertigen 3d modell

Charakter Design

Hallo!

Schön, dass du her gefunden hast. Das ist mein aller erster Blog und ich bin mir vom Aufbau noch recht unsicher. Im Prinzip möchte ich hier meine Entwicklung im Erstellen von Charakteren für z.B. Spiele vorstellen.
In diesem Blog erzähle ich über die Entwicklung eines Charakters im allgemeinen.

Im professionellen Bereich spricht man von einer 3D Production Pipeline. Diese kann für die Produktion eines animierten Films folgendermaßen aussehen: http://www.upcomingvfxmovies.com/wp-content/uploads/2014/03/3d_production_timelines.jpeg

In meinem Fall wäre das von der Idee und Design des Charakters, bis hin zum texturierten 3D Objekt am Computer. Fertig ✅

Und selbst das ist für eine Person zu viel. Wenn man das Glück hat, in diesem Bereich arbeiten zu dürfen, wird man kaum für alle Schritte verantwortlich sein.
Entweder zeichnet man an neuen Ideen, oder man setzt diese am Computer um. Und selbst das wird in einem größeren Studio nochmals in kleinere Bereiche unterteilt.
Natürlich gibt es auch hier talentierte Ausnahmen wie Pierrick Picaut oder Max Puliero, die selbst sehr viel abdecken können. Trotzdem werden für ihre Tutorials Konzeptzeichnungen anderer Künstler herangezogen.

1. Ziel setzen

Die Idee Charaktere zu erstellen habe ich erst seit letztem Jahr. Seitdem versuche ich dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und halte den Fokus darauf. Denn wenn man sich alle Möglichkeiten offen hält, erstickt man an der Fülle der Informationen.

2. Hilfe holen

Auf manche Techniken würde man selbst nie kommen. Oder es würde einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Deswegen lerne ich von Anderen, die besser sind als ich. Früher war die Schule dafür zuständig. Heute müssen andere Quellen herangezogen werden.
Anfänglich reicht YouTube völlig aus. Zu jedem beliebigen Thema findet man etwas Passendes.
Doch möchte man wirklich gut sein und ins Detail gehen, muss man leider dafür bezahlen. Gute Bücher, Tutorials oder reale Kurse bzw. Schulen kosten in der Regel richtig viel Geld, wenn es um die 3D Gestaltung am Computer geht.
Ich übe momentan mit zwei Büchern und einigen Tutorials. Vergleichsweise billiger, als einen Kurs zu besuchen. Die Motivation dafür muss man sich allerdings selbst suchen.
Das erste Buch heißt Anatomy for 3D Artists, ist auf englisch hat viele Aufgaben und Erklärung, die man nacheinander abarbeiten kann.

https://shop.3dtotal.com/anatomy-for-3d-artists

Das zweite Buch heißt Anatomy For Sculptors – Human Figure and Face. Hier steht kaum Text und meistens wird anhand von einfachen Grundkörpern die menschliche Anatomie dargestellt.

3. Üben

Das Gelernte sollte man auch umsetzen können. Leider geht das nur mit Übung. Anfangs brauche ich noch eine gewisse Überwindung, bis ich Freude daran finde. Doch mit jeder Zeichnung kann ich einen kleinen Fortschritt beobachten, was mir Vergnügen bereitet.
Damit kommen wir zum letzten Punkt in meiner kleinen Aufzählung.

4. konstruktive Kritik

Zeigt eure Werke her und fragt nach einem Feedback! Und das ist meist nicht sehr schmeichelhaft, wenn man unzählige Stunden mit einer Arbeit verbracht hat und es wird dann aus allen möglichen Aspekten kritisiert. Anfangs kann es recht schmerzhaft sein, wenn man nicht nur Lob bekommt. Doch so kann man seine Fehler schneller einsehen, ausbessern und auf die nächste Kritik hoffen.
Deswegen seid bloß nicht kritisch zum Kritiker. Auch wenn es schmerzhaft sein kann, sind es gute Nachrichten. Jemand hat sich Zeit dafür genommen und versucht zu helfen.
Leider gibt es auch kritische Meldungen die nicht nur hilfreich sind, sondern auch beleidigend. Löschen! Einfach aussortieren.

Fazit:

Lasst euch nicht entmutigen. Aller Anfang ist schwer.
Behaltet euer Ziel im Fokus und ihr werdet schnell Lernerfolge erzielen.